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Familien zu erhalten ist eine staatstragende
Aufgabe!
Das Angebot dazu von Behörden und Politikern
ist jedoch dermassen beschränkt oder gar nicht vorhanden, dass es
im Sinne von Solidarität nun höchste Zeit ist, dass betroffene Väter
diese Aufgabe selbst angehen und ausdrücken, was ihre geschädigten
Familien in Zunkunft tatsächlich nötig haben.
Ein Stichwort dazu heisst "Mediation" -
Vermittlungsarbeit zwischen Scheidungswilligen mit der Absicht,
für beide Seiten akzeptable und praktizierbare Lösungen zu erarbeiten.
Natürlich immer mit dem Augenmerk auf dem wirklichen Wohl der Kinder.
Darum sei hier gewarnt vor Scheidungsanwälten, die in einem kurzen
Kurs das gelernt haben wollen und es teuer auch anbieten, was Fachleute
(Sozialarbeiter, Therapeuten) in teils mehrjährigen Zusatzausbildungen
seriös erarbeitet haben.
Da anderseits ein adäquates Auffangnetz für die beschriebenen,
vermehrt unschuldig gestrauchelten Männer in der Schweiz völlig
fehlt, sind sie sich selbst überlassen. Hier wiederum geben sich
Männerhilfeorganisationen grosse Mühe, in gutgemeinter Absicht zu
helfen; sie sind jedoch nur beschränkt zur Hilfe fähig. Das von
der Öffentlichkeit bis anhin tabuisierte Thema bedarf jedoch dringend
der Anerkennung (und damit der Bezeichnung eines sozialen Problems)
und braucht deshalb professionelle Hilfe.
In diesem Sinne ist das vorliegende Beratungsangebot
zu verstehen. Es soll dazu anregen, sich primär als Ratsuchender
zu erkennen zu geben, verschüttete Ressourcen selbst wieder oder
unter Hilfestellung zu aktivieren und sich nicht zuletzt auf Dauer
mit andern betroffenen Männern zu solidarisieren.
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